| EVRUS TRIO |
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| Cuxhavener
Nachrichten 26.9.2011 |
Wahre
Weltklasse beim Musikfestival Charmant und höchst kompetent: Das Evrus Trio begeisterte am Freitagabend OTTERNDORF. Das war mehr als nur Europaliga: Aus vornehmlich östlicher Richtung wehte diesmal Weltklasse nach Otterndorf. Die "Stimmen Europas 2011" mit dem Länderschwerpunkt Russland, die von Donnerstag bis zum Abschluss am Sonntagabend, rund 700 Besucher in den Seelandhallen verzeichneten. Dass drei Damen durchaus miteinander harmonieren - und das sogar in Perfektion auf höchstem Niveau - bewiesen Freitagabend Pianistin Tinatin Gambashidze, Violinistin Ljudmila Minnibaeva und Cellistin Bettina Barbara Bertsch. Das preisgekrönte Evrus-Trio aus Hamburg festigte seinen vorauseilenden guten Ruf. Mit Rachmaninoffs Trio élégiaque (1892) und Schostakowitschs zum Weinen ergreifendes Trio Nr. 2 po. 67 in e-Moll (1944) machte es nicht nur seinem Namen Evrus, das ist der Ostwind der griechischen Mythologie, Ehre, sondern zog das Publikum durch grandioses intensives Spiel in den Bann. Die Musik ist ihr Zuhause, so hat es keine Musikerin nötig, sich in den Vordergrund zu drängen. Ihre Ebenbürtigkeit macht aus dem Kammerensemble einen höchst homogenen Klangkörper und versetzte die Zuhörer in einen erstaunten Zauber, der auch bei Schuberts Trio in B-Dur und der Zugabe von Mendelssohn Bartholdy nicht nachließ. Das Publikum hinterm Deich weiß solch Performance zu wertschätzen. "Dass wir so etwas in Otterndorf erleben dürfen", war von vielfacher Seite dankbar zu hören. Und die allerhöchste Qualität setzte sich fort. (...) |
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| Oberbayrisches
Volksblatt 2011 |
"Melancholische
Traumwelten – Sie könnten äußerlich kaum
unterschiedlicher sein, doch
wenn sie zusammen spielen, bilden die Musikerinnen des Evrus Trios, das
nach dem griechischem Gott des Ostwindes benannt ist, eine klanglich
berückende harmonische Einheit. ... Die Pianistin hatte einen
raumfüllenden kräftigen Anschlag, der jedoch entsprechend der
Grundstimmung der Komposition auch weich wie Samt sein konnte. Der
satte Klang des Cellos und die klagende Violine schienen die Hörer
in
Traumwelten zu versetzen, nach dem düsteren Trauermarsch und dem
leise
verklingenden, ergreifenden Schluss setzte befreiender Beifall ein. Der
Höhepunkt des Abends war zweifellos das a-Moll-Trio von Peter
Tschaikowski ... Der schicksalhafte , leise verdämmernde
Trauerrhythmus
ergriff die Hörer bis zum letzten Takt. Dass die drei Musikerinnen zur Abmilderung der tragischen Gefühle als Zugabe noch den zweiten Satz aus Mendelssohns d-Moll-Klaviertrio spielten, war für die Zuhörer ein beglückendes Geschenk. Selten hat man diesen Satz zarter, mit größerer Abgeklärtheit und Ruhe gehört als in der Interpretation durch das Evrus Trio." |
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| Rhein Zeitung 2009 |
"Werke
großer Meister erklangen - Ausdrucksvoll und fein
aufeinander
abgestimmt zeigte sich das Trio in blendender Verfassung...Erneut
beeindruckte das schier unübertreffliche gegenseitige Einvernehmen
und
der daraus resultierende Einklang..." |
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Nürtinger
Zeitung 2007 |
"Blendend
interpretierte Klaviertrios - ...betörend schön die
himmlische
Übereinstimmung der Frequenzen zwischen Violine und Cello,
vollkommener
Reinklang, meisterlich zelebriert...Maurice Ravels Trio in a-Moll,
viersätzig, weitet das Klangbild durch
fünftönig-körperhafte Melodik.
... Bis an die Grenzen einer kleinen Dreierbesetzung treibt der
arrivierte Komponist des Fin de Siècle das Satzbild, um im
zweiten Satz
seine Spezialität der ewigen Melodie köstlich auszudehnen.
Selten hört
man derartige Klangereignisse, fast sakral vollzogen, die bis ins
unhörbare Pianissimo verströmen können und im Ohr
nachklingen, wenn sie
schon längst vergangen sind. Das nicht nur beseelte, sondern
wuchtige
„Finale-Animé“ stürzt sich förmlich in den
Schluss, übersteigt die
genuinen Verhaltensweisen ordentlicher Triospieler, stürmt und
explodiert und reißt den Zuhörern die Hände hoch. Es
wurde lange
geklatscht..." |
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| Harburger
Anzeigen und Nachrichten 2006 |
"Das
perlende Klavierspiel, der enorm starke und tragende Geigenton und das
sonore Cello ergaben eine Mischung, wie sie nicht besser sein
könnte.
Mendelssohns Musik [op. 49] erklang so frisch, so prononciert, als sei
sie gerade erst entstanden." |
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| Ostfriesen Zeitung 2005 |
Trio
hinterließ tiefen Eindruck Das junge Trio hinterließ in Sachen Ausdruck, Agogik und Aufeinanderhören den denkbar besten Eindruck … Mit sorgfältiger Detailarbeit und farblicher Raffinesse wurde der naive Charme dieser Musik [Hummel, op. 93] ausgekostet. Der jugendliche Elan des Trios verhinderte nirgends den Feinschliff der Details … Das Evrus-Trio maß jedem Ton, jeder Phrase das entsprechende musikalische Gewicht bei. So entstand eine höchst effektvolle und sicher strukturierte Lesart. .....Dieses Trio verspricht eine glänzende Zukunft zu haben." |
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| Neue
Westfälische März 2005 |
Spielfroher Hochgesang – Hier macht es seinem Namenspatron alle Ehre und fegt als nassforscher Südostwind durch die Tanzrhythmen, da fächert es die rhapsodisch-elegischen Teile mit empfindsamer „slawischer Seele“ auf. Und vereint drei durchaus unterschiedliche Charaktere zum eingespielten Team." | ||||||||
| Flensburger
Tageblatt 2004 |
Furioser Auftakt - Spannend war die Interpretation [Schostakowitsch op. 67]: diese Musik sprach ihnen erkennbar aus der Seele. Bravourös mitreißend im Con brio, klagend und mit weltfremdem Timbre am Anfang des Largos oder im dichten Allegretto-Mittelteil mit den sich zu einem Inferno steigernden Schlägen von Violine und Cello. Das andächtige Ende mit Flageolett und gehauchten Pizzarpeggien über Kirchenglocken ähnlichen Schwingungen ließ das Publikum fast sprachlos, bis der intensive Beifall aufbrandete." | ||||||||
| Elbe
Jeetzel Zeitung 2003 |
"Ideale der Sehnsucht bei den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker ...Das junge Evrus Trio aus Hamburg gibt mit diesen beiden Werken (Mahler Klavierquartettsatz a-Moll und Schostakowitsch op.8) sein zündendes Hitzacker-Debüt. ... Ihre dramatisch-leidenschaftliche Schostakowitsch-Interpretation ist eine Entdeckung an jugendlich nachschöpferischem Schwung. Die schroffen Schnitte, die Überblendungen verschiedener Tonarten zu dissonanten Klangbildern, das feine Herausarbeiten der strukturgebenden Motivbeziehungen, die rhythmische Faktur wie auch der feine ironische Duft sind klar durchgearbeitet und formulieren schon deutlich Ansätze von Schostakowitschs Personalstil." | ||||||||
| Die Welt 2002 |
"Überragend: das Evrus Tio im Curiohaus - Es war ganz entzückend, aber wie konnten die das? Wie konnten die so sanguinisch unbekümmert und leichtherzig musizieren [Zugabe: Mendelssohn op. 49, 3. Satz], wo sie zuvor Schostakowitschs Klaviertrio Nr. 2 e-Moll op. 67 so dargeboten hatten, als gelte es ihr Leben? Das Publikum stand noch ganz im Bann dieser fantastisch gespielten Trauermusik, bei der noch das Scherzo wie ein höhnischer Totentanz klang. Als die Pianistin die lapidaren letzten Akkorde im Finalsatz anschlug, kamen die Klänge wie aus einer inneren Schau: sehend und nichts wissend, erschüttert und in tiefstem Frieden. Das Geheimnis dieses kleinen Ensembles könnte sein, daß es eben immer um ihr Leben geht, egal, was sie miteinander spielen. Den drei Künstlern ist die vorzügliche russische Musikschule deutlich anzuhören. Doch geben sie sich mit der Perfektion ihres Handwerks nicht zufrieden; ihr Spiel berührt so stark, weil die Disziplin gegenüber den Noten mit einer wirklichen Hingabe an den Geist verbunden ist, der in ihnen steckt." | ||||||||